BBG kauft Glaswerk

Am 14. Januar 2021 haben die drei Gründer Joshua, Nicolai und Kevin ihre E-Commerce-Marke Glaswerk an die Berlin Brands Group verkauft.

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M&A Team
14. 01. 2021
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Glaswerk – Liebe zu natürlichen Rohstoffen

Wer im Schwarzwald aufwächst, bekommt nicht nur die Liebe zur Natur in die Wiege gelegt, sondern auch die Liebe zum Detail. Bei Ihren Produkten verwenden die Gründer nur natürliche Werkstoffe wie Glas, Holz und Edelstahl. Gegründet haben die beiden Brüder Joshua und Nicolai im April 2019, kurz darauf kam ihr Freund Kevin dazu. Keiner war vorher so richtig zufrieden mit seinem Job. Sie wollten einfach etwas gemeinsam auf die Beine stellen. Das erste Glaswerk-Produkt war eine Glaskaraffe, das zweite eine Teekanne mit Siebeinsatz. Es lief so schnell so gut, dass Glaswerk in kürzester Zeit schwarze Zahlen schrieb. Im ersten Jahr verkauften die Gründer in ihrem eigenen Shop, aber vor allem auf Amazon 3.000 Produkte, im Jahr 2020 dann schon über 35.000. Der Umsatz stieg von 40.000 auf 800.000 Euro.

Nicolai, warum habt ihr verkauft?  

 „Den ersten Kontakt zu BBG hatten wir im Sommer 2020. Da haben wir abgelehnt, weil das Wachstumspotenzial so extrem gut war. Ende November kamen Angebote von anderen Firmen. Zu diesem Zeitpunkt war uns dann klar, dass weiteres Wachstum richtig Geld kostet und wir den nächsten Schritt schwer allein finanzieren können. Deshalb haben wir uns dann doch entschieden, zu verkaufen. Bei den Preisverhandlungen war BBG am Ende unter den Top 2. Für sie entschieden haben wir uns aber, weil wir der Meinung waren, dass BBG das meiste rausholen kann.“

Begleitet Ihr Eure Glaswerke auch bei BBG weiter?

„Wir sind noch ein Jahr beratend an Bord. Solange helfen wir, neue Produkte zu entwickeln, die USPs zu verbessern und das Sortiment zu erweitern. Das macht nicht nur Sinn, sondern zahlt sich auch aus: Wir profitieren von einer guten Earn-out-Regelung. “

Was kommt jetzt?

 „Wir machen genau in der Konstellation weiter mit einer neuen Idee. Jetzt haben wir von Anfang an auch das Kapital, dass uns bei Glaswerk fehlte. Damit können wir mit unserem nächsten Projekt coole, neue Produkte umsetzen.“

Bild: Ⓒ Glaswerk

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